SY Outer Rim – A Family's Sailing Adventure

Sailing across the world's oceans with four kids

Ankunft in Afrika

(Tag 169 – 3.753 sm)

Genau 20 Tage waren wir in La Restinga auf El Hierro – eigentlich waren maximal 7 Tage geplant. Montag vor einer Woche ging es dann endlich los. Den Abend zuvor haben wir noch an Bord eines Katamarans einer sehr netten französischen Familie verbracht. Sie haben ebenfalls vier Kindern in etwa dem gleichen Alter wie die unseren und in den nächsten Wochen eine ähnliche Route wie wir. Alle waren dann beim Ablegen mit an der Kai-Mauer gestanden und haben gewinkt und dankenswerter Weise Bilder gemacht, die ihr unten sehen könnt. Allerdings hieß es vorher erst, Heckanker vom Dinghy aus aus dem Wasser zu ziehen, die Leinen von den Ringen an der Mauer abzubinden und letztlich den Buganker aus dem Hafenbecken zu hieven. Alles hat dank der Hilfe unserer Segler-Freunde gut geklappt. So hieß es dann am Montag Nachmittag bei prächtigem Wind endlich wieder: Klar zum Setzen der Segel.

Eigentlich hatten wir uns auf achterliche Winde eingestellt. Aber es kam doch etwas anders und der Wind blies erst mal schön von schräg vorne, so dass wir einen schnellen Amwind-Kurs fahren konnten. Wir glitten mit 9 Knoten durch die immer noch relativ ruhige See. Ein Traum!

Leider blieb das nicht für die ganze Strecke so, und wir hatten teilweise mit schwachen Winden und dadurch schlagenden Segeln zu kämpfen. Erst am Donnerstag kam der Wind dann mit guter Stärke zurück und wir konnten das letzte Stück mit gutem Rückenwind und akzeptabler Geschwindigkeit zurücklegen. Insgesamt benötigten wir für die gut 750 Seemeilen (knapp 1.400 km) gut 5 Tage. Am Samstagabend fiel der Anker in der Bucht von Mindelo.

Hier liegen wir nun neben ein paar anderen Yachten in einem ehemaligen Vulkankrater und haben ringsum einen schönen Blick auf die Berge, die aus den Kraterwänden entstanden sind. Vor uns liegt die Stadt Mindelo mit ihrem bunten Gemisch aus unterschiedlichsten Volksstämmen. Es ist eine afrikanisch geprägte Stadt mit eigenem Charme. Durch die Insellage und langjährige Zugehörigkeit zu Portugal hat sich hier eine sehr interessante Bevölkerung entwickelt. Es macht Spaß, sich hier dem bunten Treiben auf dem Gemüse- oder dem Fischmarkt anzuschließen. Wir sind sehr freundlich und interessiert begrüßt worden. Unsere ersten Eindrücke sind sehr positiv.

Unten ein paar Bilder von unserer Überfahrt und von der Stadt. In ein paar Tagen folgt dann ein Bericht über unsere Erlebnisse hier.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 7. November 2014 von in Uncategorized.
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